Informationen für Einspeiser

Sie planen eine Eigenerzeugungsanlage und möchten diese an unser Netz anschließen?

Auf unserer Website haben Sie ab sofort die Möglichkeit steckerfertige PV-Balkonanlagen, mittlere und große Erzeugungsanlagen digital anzumelden - unkompliziert und papierlos. Das digitale Formular ersetzt ab sofort die bisher verwendeten PDF-Dokumente.

Klicken Sie dazu auf www.stadtwerke-iserlohn.de/einspeiser und füllen Sie das Formular digital aus. 

Nach der einmaligen Registrierung haben Sie den Bearbeitungsfortschritt Ihrer bereits abgesendeten Anmeldungen immer im Blick.

Wenn Sie weitere Informationen zur Anmeldung Ihrer Eigenerzeugungsanlage benötigen, nehmen Sie unter g-nfrgstdtwrk-srlhnd gerne Kontakt zu uns auf.

Anmeldeverfahren

Neben der Anmeldung der Erzeugungsanlage bei der Stadtwerke Iserlohn GmbH muss der Anlagenbetreiber seine Erzeugungsanlage auch bei der Bundesnetzagentur anmelden.

Die Meldung erfolgt unter https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR.

WICHTIGE HINWEISE:

    • Damit die Zahlungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ohne Abzüge ausbezahlt werden können, müssen die in der Verordnung vorgegebenen Registrierungspflichten beachtet werden. Ansonsten tritt keine Fälligkeit des Anspruchs auf eine Auszahlung ein!
    • Die Fristen für die Anmeldung im Marktstammdatenregister finden Sie auch unter https://www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe/subpages/fristen.html.
    • Speicher müssen ebenfalls registriert werden!
    • EEG Umlagepflicht. Siehe hierzu: § 61 EEG 2014

Detailinformationen zum Thema Einspeisemanagement

Bei PV-Anlagen mit einer Leistung von <= 30 kW hat der Anlagenbetreiber die Wahl zwischen einer Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung durch den Netzbetreiber oder einer Begrenzung der maximalen Wirkleistungseinspeisung der Anlage am Netzverknüpfungspunkt auf 70% der Leistung.

PV-Anlagen mit einer Leistung von > 30 kW müssen mit technischen Einrichtungen (Tonfrequenzrundsteuerempfänger) ausgestattet sein, mit denen der Netzbetreiber zu jeder Zeit die Möglichkeit hat, die Einspeisung bei einer möglichen Netzüberlastung ferngesteuert zu reduzieren.

Die technischen Anforderungen an Solarstromanlagen (z.B. PV-Anlagen) werden vom § 9 Abs. 1 und 2 EEG 2014 geregelt. Dabei gelten mehrere PV-Module ggf. gemäß den Vorgaben des § 9 Abs. 3 EEG 2014 als eine Anlage. Nach § 9 Abs. 7 EEG 2014 verringert sich der Vergütungsanspruch gem. § 25 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2014 auf den Monatsmarktwert, wenn Anlagenbetreiber gegen § 9 Abs. 1 und 2 EEG 2014 verstoßen.

Einspeisemanagement mittels Tonfrequenzsteuerempfänger

Das Einspeisemanagement für Erzeugungsanlagen wird mit Hilfe eines Tonfrequenzrundsteuerempfängers realisiert.

Diesen können Sie nach Absprache mit unserem Netzmeister an unserer Betriebsstelle in der Stefanstr. 4-8 in 58638 Iserlohn in Empfang nehmen. Der Einbau erfolgt in der Regel durch den Anlagenerrichter.

Inbetriebnahme

Um die Sicherheit im Netzbetrieb und die Spannungsqualität im Netz nicht zu gefährden, ist die Inbetriebnahme einer Erzeugungsanlage ohne die Zustimmung des Netzbetreibers nicht zulässig.

Zwischen dem Netzbetreiber und dem Anlagenerrichter ist ein Termin für die Erstinbetriebnahme der Erzeugungsanlage abzustimmen. Die Inbetriebnahme nimmt der Anlagenerrichter vor. Der Netzbetreiber behält sich vor, bei der Inbetriebnahme vor Ort anwesend zu sein.

Während der Inbetriebnahme der EEG-Anlage ist das Inbetriebsetzungsprotokoll auszufüllen. Durch dieses Protokoll versichert der Anlagenerrichter dem Netzbetreiber, dass die Erzeugungsanlage nach den Anschlussbedingungen der VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N-4105 errichtet wurde und entsprechend betrieben wird.

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Weitere Hinweise zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung