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30.10.2015

Strompreis bleibt stabil trotz Umlagenerhöhung

Trotz kräftiger Erhöhungen bei den Umlagen verzichten Stadtwerke Iserlohn auf Preiserhöhungen / Interne Sparprogramme geplant

Erfreuliche Nachricht von den Stadtwerken Iserlohn: Der Strompreis des Heimatversorgers bleibt stabil. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn, Dr. Klaus Weimer, macht gleichwohl keinen Hehl daraus, dass die kräftigen Erhöhungen der Umlagen auf den Strompreis die Verantwortlichen des Heimatversorgers verärgert haben. Die erneute Explosion der staatlich festgelegten Umlagen und Netzentgelte übersteigt den Rückgang der Strompreise deutlich.

„Mit der Entscheidung über den Strompreis haben wir abgewartet, bis wesentliche Umlagen feststanden. Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) steigt im nächsten Jahr auf ein Rekordhoch. Die sogenannte Paragraf 19-Umlage, die durch den Übertragungsnetzbetreiber Amprion zur Standortsicherung der energieintensiven Betriebe erhoben wird, steigt um fast 60 %. Auch die Umlage zur Finanzierung der Kraft-Wärme-Kopplung hat sich für das kommende Jahr fast verdoppelt und steht auch heute noch nicht endgültig fest.

Noch unklar ist die Höhe der Umlage für die Abschaltung von uralten Braunkohle-Kraftwerken. Das Bundeswirtschaftsministerium hat in den vergangenen Wochen einen Milliarden-Deal mit drei Braunkohlekonzernen gemacht.“ Weimer dazu: „Wir sehen nicht ein, dass ausgerechnet die Braunkohlekonzerne Milliarden bekommen, obwohl die Stadtwerke beim Thema Energiewende die Innovativen sind. Wir prüfen deswegen, mit anderen Stadtwerken gegen diesen Deal europarechtlich vorzugehen.“

Insgesamt muss RWE fünf Blöcke, Vattenfall und Mibrag jeweils drei, vom Netz nehmen. Die Blöcke sollen zukünftig lediglich als Reserve dienen. Die Betreiber werden für die Stilllegung mit jeweils 230 Mio. Euro in den nächsten sieben Jahren entschädigt. Weimer: „Das ist eine riesige Unverschämtheit, dass die Verbraucher, Haushalte und Unternehmen über eine neue Umlage die Quasi-Stilllegung von alten Braunkohlekraftwerken der Konzerne finanzieren sollen. Der Höhepunkt ist aber, dass der Braunkohledeal als Maßnahme zur Versorgungssicherheit dargestellt wird. Die Dreckschleudern taugen in ihrer technisch bedingten Trägheit überhaupt nicht zum flexiblen und kurzfristigen Einsatz.“

Dabei machen diese Umlagen nur wenige von mittlerweile 13 verschiedenen Preisbestandteilen aus, die die Bundesnetzagentur festsetzt. Stadtwerke-Chef Dr. Weimer: „Wie soll ich den Verbrauchern die Erhöhungen der Strompreise erklären, wenn die Beschaffungspreise an der Strombörse in den letzten Monaten gesunken sind?“ Die fortwährende Diskussion über gefallene Strompreise an der Börse verkommt laut Weimer zu einer Schattenargumentation, da der Anteil der wirklichen Stromkosten nur noch ein Viertel des vom Verbraucher zu zahlenden Strompreises ausmacht. „Über 70 % des Strompreises und damit die Preisbestandteile, die kontinuierlich steigen, sind von uns nicht mehr zu beeinflussen. Die Wirkung des Börsenpreises auf die Stromrechnung verblasst dagegen immer mehr“, zeigt sich der Stadtwerke-Chef enttäuscht von den Mechanismen des derzeitigen Energiemarktes.

„Die weitsichtige Preispolitik der Stadtwerke Iserlohn hat sich ausgezahlt. Sie ist der einzige Grund, warum wir derzeit auf eine Preissteigerung beim Strom verzichten können“, so Dr. Weimer. Allerdings ist unklar, wie es mit der Preisentwicklung weiter geht. „Fest steht, dass die Energiewende zu ständig steigenden staatlich verursachten Kosten geführt hat. Allein durch die EEG-Umlage werden die Verbraucher im kommenden Jahr knapp 23 Milliarden Euro zu schultern haben. Alle Anbieter müssen die staatlich verordneten Erhöhungen an ihre Kunden weitergeben“, so Dr. Weimer.

Der Stadtwerke-Chef nennt weitere Argumente, die für den Heimatversorger sprechen: „Während andere Stromanbieter lieber in die eigene Tasche wirtschaften, bleiben von jedem Euro, den die Iserlohner Bürger für SauerlandStrom ausgeben, 49 Cent in dieser Stadt. Außerdem schaffen wir Arbeitsplätze. Umgerechnet kann man sagen, dass jeder einzelne unserer Beschäftigten zwei weitere Arbeitsplätze in Iserlohn schafft.“

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