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25.01.2017

Windkraft: Konstruktion in luftiger Höhe

Bericht im Iserlohner Kreisanzeiger vom 24.01.2017: Die Stadtwerke Iserlohn sind zu 70 Prozent am Bau einer Windkraftanlage an der Versetalsperre beteiligt. Ab Ende März soll Strom für 2000 Haushalte fließen.

Die Spitze des Großkrans verschwindet im Nebel, Arbeiter in gelber Sicherheitskleidung klopfen Schnee von einem Bauteil mit den Abmessungen eines Straßenkiosks. Wenig später landet der graue Quader im Inneren eines Turms, dessen grün gestreifte Außenwand schon die halbe Höhe der umliegenden Nadelbäume erreicht.

Ein Teil des „E-Moduls“ der Windkraftanlage (WKA) ist an diesem Montag an der Versetalsperre bei Lüdenscheid montiert worden – ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Iserlohn (SWI) und der Mark-E AG, eine Tochter des südwestfälischen Energieverbunds „Enervie“. Rund 460 Meter über dem Meeresspiegel soll die Anlage vom Typ „Enercon E-115“ ab Ende März jährlich 7,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen, genug Energie für die Versorgung von 2000 durchschnittlichen Haushalten. 

Das E-Modul sorge für die Anpassung der Frequenzen an die Starkstromleitungen, erläutert Uwe Haring, Projektleiter bei Mark-E. Nach der Installation des Spannungswandlers können die ringförmigen Bauteile des Turms weiter aufgeschichtet werden, der bis zu einer Höhe von 87 Metern aus Beton besteht. Bei der übrigen Konstruktion kommt Stahl zum Einsatz — 133 Meter wird die fertige Anlage in den Himmel ragen.

„Das ist ein Meilenstein beim Aufbau der regionalen Windenergieprojekte“, verkündet SWI-Geschäftsführer Dr. Klaus Weimer, der den Baufortschritt gemeinsam mit Mark-E-Vorstandssprecher Erik Höhne vorstellt. Fünf Millionen Euro sind im Juli 2016 in die Projektgesellschaft geflossen, an der die SWI mit 70 Prozent beteiligt sind. „Wir haben vom ersten Strich auf dem Reißbrett an selbst entwickelt“, betont Höhne. Beim bundesweiten Trend, in dezentrale, umweltfreundliche Kraftwerke zu investieren, hinke der Märkische Kreis hinterher, bedauert Weimer. Grund dafür sei unter anderem die Akzeptanz der Bürger, die „unterschiedlich ausgeprägt“ sei. „Das ist nicht immer ganz einfach“, stimmt Höhne zu.

Prinzipiell könne er den Widerstand von Anwohnern nachvollziehen, sagt Weimer auf Nachfrage der Heimatzeitung: „Es ist selbstverständlich, dass die Bürger selbst entscheiden, was sie haben wollen. Wir müssen die Region miteinbeziehen.“ Die Planung in Lüdenscheid sei in dieser Hinsicht vorbildlich gelaufen, sind die Verantwortlichen sich einig. „Das ist ein gemeinsamer Anfang“, so Weimer.

Ringsegmente bringen bis zu 100 Tonnen auf die Waage
Für die Arbeiten an der Versetalsperre ist im Vorfeld nicht nur die nötige Standfläche gerodet worden, auch die Zulieferwege mussten verbreitert und mit Kies unterfüttert werden, um den Schwertransporten den Weg nach oben zu ebnen. Der 600 Tonnen schwere Baukran ist in Einzelteilen an Ort und Stelle gelangt, nur mit ihm können die Ringsegmente angehoben werden, die bis zu 100 Tonnen auf die Waage bringen.

Für die letzte Konstruktionsphase müsse der 121 Meter hohe Kran noch einmal aufgestockt werden, erklären die Experten: auf stolze 156 Meter. Wind und Minusgrade verträgt der Koloss nur in Maßen, aber der Termin Ende März sei derzeit nicht in Gefahr, sagt Weimer. „Wir sind da sehr zuversichtlich“, bekräftigt er.

 

Quelle: ikz-online.de

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