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03.03.2016

Kosteneffizienz und Datenschutz haben Vorrang

Stadtwerke Iserlohn: Ja zum Digitalisierungsgesetz, aber Gesetzentwurf muss unbedingt nachgebessert werden

Geht es nach den Plänen der Bundesregierung, sollen Hausbesitzer verpflichtet werden, alte Stromzähler gegen so genannte intelligente Zähler (smart meter) auszutauschen. Das stößt nicht nur bei den Verbraucherschützern auf Kritik. Die Stadtwerke Iserlohn sind der Auffassung, dass der vom Wirtschaftsministerium vorgelegte Entwurf zum „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende” unbedingt nachgebessert werden muss. Dr. Klaus Weimer, Sprecher der Geschäftsführung sagt: „Als Unternehmen, das sich seit langem der Energiewende verschrieben hat, unterstützen wir alle notwendigen Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Allerdings müssen Aufwand und Nutzen stimmen. Regelungen dürfen nicht dazu führen, dass unsere Kundenrechnungen unnötig aufgebläht werden. Das bringt zusätzliche Bürokratie und verärgert die Stromkunden.” 

Es sei eine „Zumutung”, so Dr. Weimer, dass die Stromkunden nicht nur verpflichtet werden, einen digitalen Zähler einbauen zu lassen und dafür bezahlen, sondern nun auch noch den erhöhten Aufwand für die Umleitung ihrer Daten an Dritte tragen sollen. Kritik übt der Stadtwerke-Sprecher an den Plänen, wonach die Stadtwerke für die Versorgung aller Stromkunden weiter verantwortlich sind, ihnen aber gleichzeitig der Zugriff auf die Kundendaten erschwert werden soll. Statt wie heute die eigenen Verbrauchsdaten zu sammeln und zu prüfen, bevor sie an die nächsthöhere Netzstufe, die vier Betreiber des Übertragungsnetzes, weitergereicht werden, sollen diese die sensiblen Daten künftig sofort und umfassend bekommen. Die Folge wäre nicht nur eine „Fernsteuerung der Stadtwerke” durch die Übertragungsnetzbetreiber. Durch die geplante Umrüstung aller Verbrauchsstellen bekämen gleichzeitig fremde Anbieter Zugriff auf die Verbrauchsdaten, ohne zugleich für die Versorgungssicherheit zuständig zu sein. Diese Aufgabe bleibe natürlich bei den Stadtwerken, so Dr. Weimer. „Die Verfügbarkeit der Daten und die Verantwortung für die Versorgung gehören in eine Hand, und zwar vor Ort. Dass wir sorgsam und vertrauenswürdig mit den Daten unserer Kunden umgehen, beweisen die Stadtwerke täglich”.

Das ist auch das Ergebnis einer Umfrage des Verbandes Kommunaler Unternehmen, wonach die ganz große Mehrheit aller Bundesbürger nicht nur großes Vertrauen zu kommunalen Unternehmen wie den Stadtwerken haben, sie gaben auch an, dass sie in hohem Maße (zu 91 Prozent) mit dem kommunalen Unternehmen an ihrem Wohnort zufrieden seien. „Dieses Vertrauen darf nicht aufs Spiel gesetzt werden”, so Dr. Weimer. „Daten sind der Rohstoff der Zukunft.”

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