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Ablesung, Abrechnung und Abschläge

Verbrauchsermittlung

Die Ablesung der Zählerstände erfolgt i.d.R. einmal jährlich um das Ende des Abrechnungszeitraums (31.12.) herum. Bei Erhalt einer Ablesekarte lesen Sie Ihre Zähler bitte selbst ab und schicken uns die Karte innerhalb der nächsten 3 Tage zurück. Zur stichtagsgenauen Abrechnung werden alle abgelesenen bzw. vom Kunden angegebenen Zählerstände auf den 31.12. hochgerechnet und die Abrechnung mit diesem errechneten Stand vorgenommen. Sowohl der abgelesene als auch der errechnete Zählerstand werden auf der Rechnung dargestellt. Liegen uns die Zählerstände nicht oder verspätet vor, erfolgt eine maschinelle Ermittlung der Zählerstände durch Hochrechnung der Verbrauchswerte. Ob der Zählerstand von den Stadtwerken abgelesen (A), vom Kunden angegeben (K) oder durch Hochrechnung (G) ermittelt wurde, können Sie an den auf der Rechnung angegebenen Symbolen erkennen.

Ändern sich im Laufe eines Abrechnungszeitraumes die Preise oder gesetzliche Steuern und Abgaben (z.B. die Mehrwertsteuer) so wird der Verbrauch, für den die neuen Werte gelten, zeitanteilig berechnet. Dabei wird der Zählerstand bei Heizenergie (Nachtspeicherstrom, Heizgas, Fernwärme) auf der Grundlage sog. Gradtagszahlen (für unser Versorgungsgebiet gültige Temperaturdaten), der übrige Energie- und Wasserverbrauch unter Berücksichtigung mehrjähriger statistischer Verbrauchsdaten stichtagsgenau abgegrenzt. Bei einer Preisänderung haben Sie auch die Möglichkeit, uns innerhalb von 14 Tagen nach deren Inkrafttreten die Zählerstände schriftlich mitzuteilen. Diese Stände werden wir dann in der nächsten Abrechnung berücksichtigen.

 

Informationen zur Ihrer Erdgasabrechnung

Im Gegensatz zu Strom unterliegt Erdgas als Naturprodukt Schwankungen hinsichtlich seines Energiegehaltes. Auch Gastemperatur und Gasdruck sind Einflüsse, die berücksichtigt werden müssen. Anders als bei Ihrer Stromrechnung  können wir nicht einfach den Wert abrechnen, der von Ihrem Gaszähler angezeigt wird (Volumen in Kubikmeter). Das vom Zähler gemessene Volumen in Kubikmeter (m3) ist daher in Kilowattstunden umzurechnen. Anschließend werden die Kilowattstunden mit dem Arbeitspreis (ct/kWh) abgerechnet.

Um die verbrauchte Energie (kWh) zu ermitteln, wird das gemessene Volumen (m3) mit dem Brennwert (kWh/m3) und der Zustandszahl multipliziert:

Energie  =  Volumen  ×  Brennwert  ×  Zustandszahl 

Dieses Verfahren wird als thermische Abrechnung bezeichnet und entspricht den Vorgaben des Arbeitsblattes G 685 „Gasabrechnung“ des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Die in diesem Arbeitsblatt festgelegten Verfahren sind mit den Landesbehörden für das Eichwesen und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt abgestimmt und entsprechen den Bestimmungen des Eichrechts.

 

Brennwert  

Der Brennwert beschreibt den Energiegehalt, der in einem Normkubikmeter Gas enthalten ist. Die Angabe des Brennwertes erfolgt in Kilowattstunden pro Kubikmeter. Der Brennwert wird monatlich mit geeichten Messgeräten an repräsentativen Stellen vom Netzbetreiber gemessen bzw. vom Vorlieferanten mitgeteilt. 

Für die Jahresabrechnung wird für jeden Abrechnungszeitraum aus den einzelnen Monatsbrennwerten ein Durchschnittswert gebildet. Bei der Berechnung der mengengewichteten jährlichen bzw. unterjährigen Abrechnungsbrennwerte wird der Monat, in dem die Abrechnungszeitspanne endet, nicht berücksichtigt. Demnach wird bei unterschiedlich langen Abrechnungszeiträumen ein unterschiedlicher Abrechnungsbrennwert ermittelt.  In der Erdgasabrechnung kann es daher vorkommen, dass mehrere Mittelwerte innerhalb des Abrechnungszeitraumes gebildet werden, z. B. wenn in der Rechnung Zwischenzählerstände erfasst werden.

 

Zustandszahl 

Die Zustandszahl (z) beschreibt den durch Druck und Temperatur bestimmten Zustand eines Gases und ergibt sich aus dem Verhältnis von Volumen im Normzustand zum Volumen im Betriebszustand. Der Betriebszustand ist der Zustand des Gases im Zähler, der je nach Druck und Temperatur variiert. Die Abrechnung ist jedoch auf der Grundlage des Normzustandes zu erstellen. Daher muss der Betriebszustand auf den Normzustand umgerechnet werden. Dieses erfolgt über die Zustandszahl (z) und wird nach folgender Formel (vereinfacht) ermittelt:

In der Zustandszahl werden der Luftdruck (Pamb) und der Messdruck am Gaszähler (Peff) sowie die Temperatur (Teff) an der Kundenanlage in Bezug zum Normzustand (Tn und Pn) gesetzt.

Tn
Die Normtemperatur Tn beträgt 273,15 K.

Teff
Die Temperatur an der Kundenanlage (Teff) wird bei den üblich verwendeten Gaszählern nicht gemessen. Gemäß der technischen Regel DVGW G 685 wird eine Temperatur von 15° Celsius angesetzt (Teff = 15° Celsius + 273,15 Kelvin = 288,15 Kelvin).

Pamb
Der Luftdruck am Gaszähler wird ebenfalls nicht gemessen, sondern nach dem DVGW Arbeitsblatt G 685 über die mittlere geodätische Höhe (H) des Versorgungsgebietes über folgende Formel berechnet: Pamb=1016-0,12xH(mbar). Aufgrund der Iserlohner Topologie werden ortsteilbezogen verschiedene mittlere geodätische Höhen berücksichtigt; Einzelheiten nennt Ihnen unser Kundencenter. 

Peff
Der Messdruck am Gaszähler Peff beträgt im Niederdruck 22 mbar

Pn
Schließlich ist für den Normdruck Pn 1013,25 mbar anzusetzen.

 

Umrechnungsfaktor

Der in der Rechnung dargestellte Umrechnungsfaktor ermittelt sich aus

Brennwert (mittel)  ×  Zustandszahl (z)  =  Umrechnungsfaktor

 

Mindestpreisregelung

Die Mindestpreisregelung bedeutet, dass Erdgas ab einer bestimmten Verbrauchsmenge mit einem Festpreis je kWh berechnet wird. Steigender Verbrauch führt nicht zu einer weiteren Preissenkung.   

 

Abschlagszahlungen

Der Abschlagsbetrag ist ein Mittelwert. Grundlage für die Berechnung der Abschläge sind die Vorjahresverbrauchswerte, hochgerechnet auf ein Normaljahr und die zum Zeitpunkt der Berechnung gültigen Preise. Ihr Abschlagsbetrag wird gerundet in der Rechnung mit den jeweiligen Zahlungsterminen ausgewiesen und bleibt das ganze Abrechnungsjahr konstant – auch wenn Schwankungen im Verbrauch oder im Preis vorkommen. Im Regelfall besteht das Abrechnungsjahr aus zwölf Monaten, in denen elf gleiche Abschlagsbeträge (bzw. zwölf gleiche Abschlagsbeträge für Kunden außerhalb unseres Netzgebiets) jeweils rückwirkend gezahlt werden. Im zwölften Monat bekommen Sie von uns die Jahresrechnung mit Ihren Verbrauchswerten und der Summe der geleisteten Zahlungen. Sie erfahren auch, ob Sie Geld zurückerhalten, die Abschläge angepasst werden müssen oder alles beim Alten bleibt.


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